Aktuelles aus der Gemeinde

Hier informieren wir über aktuelle Entwicklungen, Entscheidungen und Ereignisse, die unsere Gemeinde betreffen. Wir ordnen Themen sachlich ein, benennen Herausforderungen offen und zeigen, wofür sich die UI Umwelt Initiative Schnaitsee einsetzt.

Neubau des Hochbehälters in Obernhof

27.03.2026

Abbruch und Neubau Hochbehälter Obernhof

  • Abbruch der beiden Stahlbetonbehälter
  • Errichtung von einem Röhrenbehälter mit 4 Wasserkammern a 275 m³ auf dem Grundstück Flurstück-Nr. 1435/3, 1417/3, 1418/2 der Gemarkung Schnaitsee, Gemeinde Schnaitsee

Die aktuellen Unterlagen zur Wasserversorgung in Schnaitsee zeigen zweierlei: Einerseits wird mit dem Neubau des Hochbehälters in Obernhof endlich in die Zukunft der Trinkwasserversorgung investiert. Die alten Behälter werden ersetzt, neu entstehen vier Wasserkammern mit zusammen 1.100 m³ Speichervolumen.   

Andererseits machen die Zahlen aus dem technischen Jahresbericht deutlich, dass weiterhin erhebliche Wasserverluste bestehen: 2025 gingen rechnerisch 55.277 m³ Wasser verloren, das entspricht 22,49 %. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 18,50 %. 

Für uns ist klar: Der Ausbau der Speicher ist wichtig, reicht aber allein nicht aus. Trinkwasser ist zu wertvoll, um es dort einzusetzen, wo auch Regenwasser genutzt werden könnte — etwa bei der Sportplatzbewässerung oder anderen nicht trinkwasserrelevanten Anwendungen. Darum braucht es neben einer sicheren Infrastruktur auch ein konsequentes Wassermanagement mit weniger Verlusten, mehr Effizienz und sinnvollen Regenwasserlösungen.

(27.03.2026 - Amtsblatt f. d. Landkr. Traunstein)

EU überprüft Wasserrecht: Schutz des Trinkwassers bleibt entscheidend

17.03.2026

Die Europäische Kommission hat eine Überarbeitung der EU-Wasserrahmenrichtlinie angestoßen. Dabei geht es einerseits um einen besseren Zugang zu wichtigen Rohstoffen für Wirtschaft und Industrie, andererseits aber ausdrücklich auch um den weiteren Schutz von Umwelt, Gesundheit und Wasserqualität. Für Kommunen wie Schnaitsee ist das ein wichtiges Signal: Auch auf europäischer Ebene zeigt sich, dass Wasser keine Nebensache ist, sondern eine zentrale Zukunftsfrage. Klar ist dabei: Trinkwasser- und Grundwasserschutz müssen weiterhin Vorrang haben. Gerade deshalb braucht es vorbeugende Maßnahmen vor Ort, damit Belastungen gar nicht erst entstehen.

(17. März 2026 / Generaldirektion Umwelt)

Ölspur an Quelle III

27.01.2026

Am Dienstag, dem 27.01., begab sich Johannes Scheitzeneder (UI) am Nachmittag auf einen Spaziergang von Sandgrub in Richtung der Trinkwasserquelle, um sein Waldgrundstück zu begutachten. Dabei wurde eine ungewöhnlich lange schwarze Spur entdeckt, die sich rasch als Ölverunreinigung herausstellte.

Unmittelbar danach wurde der örtliche Feuerwehrkommandant informiert, der die Sachlage vor Ort bestätigte. Am Wasserschutzgebiet sowie innerhalb der Schutzzone II wurde eine etwa 100 Meter lange Ölspur festgestellt.

Der Feuerwehrkommandant verständigte daraufhin die Gemeinde. Diese organisierte am Mittwoch, dem 28.01., den Einsatz eines Baggers und eines LKW, um den kontaminierten Oberboden fachgerecht abzutragen und eine mögliche Umweltgefährdung zu verhindern. Glücklicherweise war ein Großteil des Öls aufgrund der zuvor sehr niedrigen Temperaturen im Eis gebunden, weshalb davon ausgegangen wird, dass wenn nur eine geringe Menge in den Boden versickert ist.

Die Polizei hat Ermittlungen gegen den bislang unbekannten Verursacher der Umweltverschmutzung aufgenommen. mehr...

Ölspur in Schnaitsee

Wasserburger Bus fährt nicht mehr nach Schnaitsee

16. 01. 2026

Nach den Weihnachtsferien warteten in Schnaitsee zahlreiche Schülerinnen und Schüler vergeblich auf den Bus: Die Buslinie 9413 zwischen Schnaitsee und Wasserburg wurde mit dem Fahrplanwechsel Ende Dezember 2025 überraschend eingestellt.

Die Linie verband Schnaitsee bislang mehrmals täglich mit Wasserburg und war vor allem für Schüler und Pendler wichtig. Laut Landratsamt Traunstein wurde sie vom Betreiber aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt, unter anderem wegen gestiegener Kosten und fehlendem Personal.

Kritik gibt es vor allem an der mangelhaften Kommunikation: Viele Familien erfuhren erst nach den Weihnachtsferien vom Wegfall der Linie – teils erst, als Schülerinnen und Schüler vergeblich an der Haltestelle warteten.

Als Ersatz wurde eine Kombination aus anderen Buslinien und einem freigestellten Schülerverkehr eingerichtet. Diese Lösung erfordert jedoch teilweise Umstiege mit knappen Anschlusszeiten; eine Wiederaufnahme der Linie ist nicht vorgesehen.

OVB Heimatzeitung

Einordnung der UI Umwelt Initiative Schnaitsee

Der Wegfall der Buslinie 9413 zeigt ein grundlegendes Problem im ländlichen Raum: ÖPNV funktioniert nur mit Verlässlichkeit und transparenter Kommunikation.

Für viele Menschen ist der öffentliche Nahverkehr Teil der Daseinsvorsorge – nicht bloß ein Zusatzangebot. Kurzfristige Änderungen und unsichere Anschlüsse führen am Ende dazu, dass Betroffene wieder auf das Auto angewiesen sind.

Aus Sicht der UI braucht es frühzeitige Information, verlässliche Verbindungen und langfristige Konzepte, damit Bus und Bahn eine echte Alternative bleiben.

Beim ÖPNV geht es nicht nur um Fahrpläne, sondern um Vertrauen und Lebensqualität in unserer Gemeinde.

Antrag auf Spendenfonds für Seebad

09.01.2026

Die UI Umwelt Initiative Schnaitsee hat einen Antrag zur Einrichtung eines Spendenfonds für das Seebad gestellt. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern das Seebad attraktiver zu gestalten – unter anderem mit neuen Spielgeräten, zusätzlichen Stegen, Sonnensegeln über dem Sandkasten, Umkleidekabinen und verbesserten Duschen.

Ein solcher Spendenfonds bietet die Möglichkeit, konkrete Projekte gemeinsam umzusetzen und gleichzeitig die Gemeindekasse zu entlasten. So können Verbesserungen realisiert werden, ohne den kommunalen Haushalt zusätzlich zu belasten.

Mit diesem Ansatz wollen wir bürgerschaftliches Engagement stärken und zeigen, wie Gemeinde und Bürger gemeinsam Verantwortung übernehmen können.

Wortlaut Antrag

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schmidinger,
liebe Mitglieder des Gemeinderates,

ich stelle hiermit folgenden Antrag für die nächste Sitzung des Gemeinderates am 19.1.2026:

Das Gremium soll über die Einrichtung eines Spendenfonds für unser Seebad diskutieren und einen entsprechenden Beschluss fassen.

Begründung: Die Einrichtungen am Seebad sind in die Jahre gekommen und müssen dringend erneuert beziehungsweise renoviert werden.
Da dies für die Gemeinde einen erheblichen finanziellen Aufwand darstellt, schlage ich einen Spendenfonds vor.

Hier kann sich jeder beteiligen, dem ein attraktives und sicheres Seebad wichtig ist.
Mit freundlichen Grüßen 
Maria Dirnaichner

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